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Regionalzentrum ERLANGEN

Spezialambulanz für Bewegungserkrankungen
Abteilung für Molekulare Neurologie in der Neurologischen Klinik
Universitätsklinikum Erlangen

Schwabachanlage 6
91054 Erlangen

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Ansprechpartner für das Kompetenznetz Parkinson

Prof. Dr. med. Jürgen Winkler
Leiter der Abteilung

PD Dr. med. Jochen Klucken
Stellvertretende Leiter

Dr. med. Zacharias Kohl
Dr. med. Johannes Schlachetzki

Fachärzte für Neurologie

Tel.: 09131 – 85 39324
Email: bewegungsstoerungen@uk-erlangen.de
 

Rolle der Institution im Kompetenznetz:

Die Abteilung für Molekulare Neurologie des Universitätsklinikums Erlangen betreut mit der Spezialambulanz für Bewegungserkrankungen jährlich ca. 1000 Patienten, die an einem Parkinson-Syndrom erkrankt sind. Zusätzlich werden Patienten mit Restless-legs Syndrom, essentiellen Tremor und Spinocerebellären Ataxien betreut. Einen weiteren speziellen Schwerpunkt stellt die integrierte Betreuung von Patienten mit Morbus Huntington und Hereditären Spastischen Spinalparalysen dar. In enger Kooperation mit der Neurologischen Klinik werden Patienten nicht nur ambulant im Referenzzentrum betreut, sondern auch die stationäre Versorgung umfasst das volle Spektrum der Behandlung von allen Patienten mit diesen Bewegungserkrankungen.

Die Spezialambulanz dient als Referenzzentrum für die Region Franken und Nordbayern. Es bestehen gute und intensive Kontakte zu den Regionalgruppen der Deutschen Parkinson-Vereinigung (DPV). Es werden in Zusammenarbeit mit der DPV jährlich Informationsveranstaltungen über aktuelle Themen im Bereich Parkinson und anderer Bewegungserkrankungen für Patienten angeboten.

Neben der Expertise zur Versorgung von Patienten mit Parkinson-Syndromen beschäftigt sich die Abteilung intensiv mit translationalen Fragestellungen (= intensiver Austausch von klinisch- und grundlagenorientiertem Wissen zur Entwicklung von neuem ursächlichen, diagnostischen oder therapeutischen Wissen) zur Grundlagen- und Versorgungsforschung bei Bewegungserkrankungen. Hier werden die molekularen Mechanismen neurodegenerativer Prozesse, sowie regenerative Therapiemöglichkeiten einschließlich der Biologie von körpereigenen humanen Stammzellen („iPSC“ = induzierte pluripotente Stammzellen) untersucht. Ein zweiter Schwerpunkt liegt in der automatisierten Bewegungsanalyse, bei der in Kleidung eingebettete Sensoren Informationen über Bewegungsabläufe wie dem Gang oder globale Parameter der Mobilität im Alltagsleben erfasst und zielgerichtet für die individualisierte Therapie genutzt werden können.

Somit können wir für Patienten mit Parkinson-Syndromen eine integrierte ambulant-neurologische Betreuung als Referenzzentrum anbieten. Den in Erlangen betreuten Patienten stehen die neuesten, translationalen, diagnostischen und therapeutischen Entwicklungen offen.

Weitere Informationen im Internet:
www.molekulare-neurologie.uk-erlangen.de

 

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