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Regionalzentrum ULM

Universitätsklinikum Ulm
Neurologische Hochschulambulanz im RKU

Oberer Eselsberg 45
89081 Ulm
 

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Ärztlicher Direktor

Prof. Dr. med. Albert C. Ludolph

Leiter des Regionalzentrums

Prof. Dr. med. J. Kassubek
Tel: 0731-1771206
Fax: 0731-1771202
Email: jan.kassubek@uni-ulm.de
 

Rolle der Institution im Kompetenznetz

Die Neurologische Hochschulambulanz im RKU der Universität Ulm ist eines der Regionalzentren im Kompetenznetz Parkinson.
 

Beschreibung der Institution

Mit ca. 1.100 Betten und rund 5.500 Mitarbeitern ist das Universitätsklinikum Ulm ein modernes in Unternehmensform geführtes Krankenhaus der Maximalversorgung. Herzstück der Patientenversorgung bilden die Kliniken, die sich im Wesentlichen auf dem Oberen Eselsberg, dem Michelsberg und dem Safranberg befinden.

Die Klinik für Neurologie bietet mit insgesamt 64 Betten ein differenziertes und auf die Patientenbedürfnisse abgestimmtes Behandlungskonzept von der akutstationären Therapie bis hin zur Frührehabilitation. Eine Stroke-Unit/Überwachungsstation (Schlaganfall-Spezialeinheit) steht mit 15 Überwachungsbetten zur schnellen umfassenden Diagnostik, Therapie und intensiven medizinischen Betreung rund um die Uhr zur Verfügung. Sämtliche apparativen Untersuchungsverfahren einschließlich der kompletten röntgenologischen und nuklearmedizinischen Diagnostik wie Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) stehen der Klinik 24 H/Tag an sieben Tagen pro Woche zur Verfügung. Die Positronenemissionstomographie (PET) der Nuklearmedizinischen Universitätsklinik als eine nur an spezialisierten Zentren angebotene Untersuchungsmethode erlaubt zudem eine oftmals therapierelevante klinische Zuordnung unterschiedlicher neurodegenerativer Erkrankungen. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Gefäß- und Neurochirurgie bei erforderlicher weiterer chirurgischer Behandlung unserer Patienten.
Nachstationär werden Patienten in unserer neurologischen Ambulanz sowie in Spezialsprechstunden im RKU oder am Safranberg betreut, wo u.a. degenerative Erkrankungen des Zentralnervensystems (Parkinsonerkrankung, Demenzen, Chorea Huntington), Neuromuskuläre Erkrankungen (Schwerpunkt amyotrophe Lateralsklerose), Epilepsien und neuroimmunologische Krankheitsbilder (Multiple Sklerose) einen Schwerpunkt bilden.

Weitere Informationen

Sprechstunde für Bewegungsstörungen

Mitarbeiter

Prof. Dr. med. J. Kassubek
Dr. A. Unrath
Dr. E. Pinkhardt
Dr. J. Brettschneider
Dr. H. Issa

Sprechstundentermine
jeden Montag und Mittwoch von 13-17.00 Uhr; nach Vereinbarung

Terminvereinbarungen
Tel. 0731 / 500-63003
Fax 0731 / 500-63002

Anschrift
Ambulanz für Bewegungsstörungen
Neurologische Hochschulambulanz im RKU
Oberer Eselsberg 45
89081 Ulm

Unser Spektrum

  • Morbus Parkinson
  • atypische Parkinsonerkrankungen (MSA, PSP, CBD)
  • Restless Legs Syndrom (RLS)
  • Tremorerkrankungen (essentieller Tremor und seltene Formen)
  • Parkinson-Differenzialdiagnostik
  • Beratung und Therapieempfehlung
  • optimierte medikamentöse Therapie
  • Behandlung von motorischen Spätkomplikationen
  • Tiefenhirnstimulation (s. unten)
  • Durchführung von Medikamentenstudien
  • Verlaufsuntersuchungen und Therapiekontrolle
  • Aufklärung und Information, sozialmedizinische Beratung

Die Spezialambulanz für Bewegungsstörungen (Parkinson-Ambulanz)

Ein wesentlicher Behandlungsschwerpunkt der Neurologischen Klinik der Universität im RKU als hochspezialisierte Einrichtung und überregionale Anlaufstelle für Patienten liegt in der Differenzialdiagnose von Bewegungsstörungen sowie der Differenzialtherapie von Patienten mit Bewegungsstörungen in verschiedenen Erkrankungsstadien. Hier ist insbesondere das idiopathische Parkinson-Syndrom (Morbus Parkinson) zu nennen, aber auch die atypischen Parkinson-Syndrome (Multisystematrophie, Progressive Supranukleäre Paralyse, Kortikobasale Degeneration). Wenn die Erkrankung eine zeitweise Behandlung unter stationären Bedingungen nötig machen sollte, werden diese Patienten im stationären Bereich der Neurologischen Klinik im RKU unter modernsten Behandlungsstrategien medikamentöser und nicht-medikamentöser Art betreut.

In Kooperation mit der Neurochirurgischen Klinik der Universität Ulm in Günzburg wird für Patienten mit fortgeschrittenem Morbus Parkinson die Therapie mittels Tiefenstimulation des Nucleus subthalamicus angeboten. Dadurch kann für diese schwer betroffenen Patienten, die medikamentös nicht mehr ausreichend behandelbar sind, diese moderne Therapieoption zur Verfügung gestellt werden. Bei den bisher operierten Patienten konnte eine erfreuliche Besserung der Symptomatik bewirkt werden. Wissenschaftliches Interesse besteht insbesondere an der Untersuchung der neuropsychologischen Veränderungen dieser Patienten. In Zukunft sollen auch in Ulm weitere experimentelle Therapieverfahren angeboten werden.

Ein wesentliches Ziel ist die klinische Erprobung neuer Medikamente insbesondere mit potentiell neuroprotektiver Wirkung. Die Ergebnisse dieser Studien sollen helfen, Therapiestrategien zu identifizieren, die den Verlauf dieser meist progredienten Erkrankungen günstig beeinflussen können.

In der Spezialambulanz für Bewegungsstörungen können pflichtversicherte Patienten auf Überweisung durch ihren Hausarzt oder Neurologen sowie privatversicherte Patienten behandelt werden.

im Internet:

http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/neurologie.html
 

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