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Koordinationszentrum WEST

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität
Neurologische Universitätsklinik
und Poliklinik

Sigmund-Freud-Str. 25
53105 Bonn

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Leiter des Koordinationszentrums

Prof. Dr. med. Thomas Klockgether
Tel: 0228-28715736
Fax: 0228-28715024
E-mail: neurologie@uni-bonn.de
 

Leiter des Teilprojekts TP1:
Genbank Parkinson´sche Krankheit Deutschland (GEPARD)

Prof. Dr. Ullrich Wüllner
Tel: 0228-28715714
E-mail: parkinson@ukb.uni-bonn.de
 

Rolle der Institution im Kompetenznetz

Die regionalen Netzpartner des Koordinationszentrums West an der Neurologischen Universitätsklinik Bonn sind die Regionalzentren in Bochum, Düsseldorf, Aachen und Homburg. Die Neurologische Universitätsklinik Bonn ist ausführendes Zentrum des Teilprojektes "Genbank Parkinson´sche Krankheit Deutschland" (GEPARD). GEPARD besteht aus einer zentralen Genbank in Bonn, die ooperativ von der Neurologischen Klinik, dem Institut für Humangenetik und dem Institut für Medizinische Biometrie, Informatik und Epidemiologie getragen wird, und weiteren Zentren in Dresden, Lübeck, Marburg und Tübingen. GEPARD sammelt Blutproben von Patienten mit Parkinson´scher Krankheit und anderen zentralen Bewegungsstörungen, deren Verwandten sowie gesunden Kontrollpersonen; es werden DNA-Proben und immortalisierte Zelllinien von Patienten gelagert und für wissenschaftliche Untersuchungen zur Klärung der Ursachen der Parkinson´schen Krankheit verwandt, bzw. auf Antrag auch anderen WissenschaftlerInnen zur Verfügung gestellt.

Beschreibung der Institution

Die Neurologische Universitätsklinik Bonn entstand 1981 mit der Berufung von Professor Jerusalem, der das Gebiet der Muskelerkrankungen als wissenschaftlichen Schwerpunkt der Klinik etablierte. Mit der Berufung von Professor Klockgether 1998 rückten zusätzlich neurodegenerative Erkrankungen und hier insbesondere die hereditären Ataxien und die Parkinson´sche Krankheit in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses. Die Arbeitsgruppe Neurobiologie (Prof. Dr. Wüllner) untersucht die zellulären und molekulare Ursachen des neuronalen Zelltods bei hereditären und sporadischen Systemdegenerationen. Auf dem Gebiet der Muskelerkrankungen werden insbesondere die mitochondrialen Zytopathien und Zytoskelettanomalien untersucht (Dr. Kornblum). Weitere Arbeitsgebiete sind zerebrovaskuläre Erkrankungen (Prof. Hartmann) und die Neuroonkologie (Prof. Dr. Herrlinger). Eine klinische Forschergruppe (Prof. Dr. Heneka) untersucht mögliche inflammatorische Mechanismen bei der Alzheimer’schen Krankheit. Entsprechend den wissenschaftlichen Schwerpunkten bietet die Klinik Spezialsprechstunden für Bewegungsstörungen, zerebrovaskuläre Erkrankungen, Tumorerkrankungen und neuro-immunologische Erkrankungen.
 

Ambulanz für Parkinson und Ataxien

Prof. Dr. Ullrich Wüllner
PD Dr. M. Abele
Dr. S. Paus
Dr. A. Spottke
Dr. O.Kaut
Dr. T. Schmitz-Hübsch
Dr. M. Minnerop
Dr. Joerder

Tel: 0228-28719533

Die Spezialambulanz für Bewegungsstörungen betreut vorwiegend Patienten mit Parkinson’scher Erkrankung aber auch Patienten mit sogenannten atypischen Parkinson-Syndromen wie der Multisystematrophie und der progressiven supranukleäre Blickparese. Darüber hinaus auch finden auch Patienten mit essentiellem Tremor, Restless-legs-Syndrom, Gilles-de-la-Tourette-Syndrom oder Huntington’scher Chorea in den in der Ambulanz tätigen spezialisierten Ärztinnen und Ärzte kompetente Ansprechpartner.
Die Parkinson-Ambulanz der Klinik für Neurologie ist ausgewiesen in der Früh- und Differential-diagnostik von Parkinson-Syndromen, begleitet Patienten auch langfristig und steht als Ansprechpartner bei schwierigen Problemen zur Verfügung. Zu den Leistungen der Ambulanz gehört:

  • die Frühdiagnostik mit nuklearmedizinischen Verfahren (DATscan, PET), Echogenitätsmessungen der Substanzia nigra im Ultraschall und Geruchsschwellenbestimmungen,
  • die Therapie beginnender Parkinson-Syndrome sowie Therapieoptimierung in fortgeschrittenen Krankheitsstadien,
  • Therapie von kognitiven und affektiven Störungen bei Parkinson-Syndromen,
  • Nachsorge bei Patienten mit Tiefenhirnstimulation und Einleitung alternativer medikamentöser Therapie (Apomorphinpumpe, -pen oder Duodopapumpe).

In enger Zusammenarbeit mit dem Kompetenznetz Parkinson und der Deutschen Parkinson-Vereinigung finden laufend kontrollierte klinische Studien sowohl neuer medikamentöser Therapieverfahren als auch alternativer nicht medikamentöser Therapien statt. Sollte einmal eine stationäre Behandlung notwendig sein, ist die kontinuierliche Betreuung der Ambulanz-Patienten auch im stationären Bereich im Rahmen einer strukturierten Behandlung gewährleistet.

im Internet:
http://www.neurologie.uni-bonn.de/

 

Foto Klinik für Neurologie Bonn

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